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Mulis und der nasse Untergrund   

 
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Beate
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Anmeldungsdatum: 26.02.2004
Beiträge: 4375
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BeitragVerfasst am: 16.03.2008, 18:45    Titel: Mulis und der nasse Untergrund   Antworten mit Zitat

Hi,
in ihrem Vorstellungsthread hat Claudia "L.Surprise" die folgende Frage gestellt:

"mein problem ist jetzt mit ihr, dass sie schlamm nicht mag, sie momentan aber noch auf der gatschkoppel steht. zu 3 muss sie da immer rausgehold werden und das ist ein richtiger kampf!!!
ich mache viel scheutraining mit ihr und ich zeig ihr auch sehr viel aber das mit dem schlamm ist eine katastrofe!"


Wer hat Ideen dazu?

Gruss
Beate

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Schwimm' gegen den Strom; denn nur an der Quelle kannst Du den Lauf des Flusses verändern!
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Fuechsjen
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Alter: 44

Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 707
Wohnort: Birkheim im Hunsrück
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BeitragVerfasst am: 16.03.2008, 18:50    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,

hast Du die Möglichkeit ein anderes Pferd mitzunehmen? Vielleicht fällt es ihr dann leichter mitzugehen?!

Grüße

Karin
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L.Surprise
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Alter: 36

Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 9
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BeitragVerfasst am: 16.03.2008, 19:01    Titel:   Antworten mit Zitat

ich hab surprise am 4.8.07 für mich überraschent gekauft.
so gesagt, war es liebe auf den ersten blick.
wie gesagt, sie kannte noch nichts auser ihr halfter.
ich hab ihr schon viele sachen beigebracht wie z.B. anbinden, huf geben, sie am strick zu führen, ein paar kunststückchen kann sie auch schon, aufzäumen ist auch kein problem mehr, waschen geht so( sie hat aber trotzdem noch angst vor wasserlacken)und noch mehr...

wenn sie etwas nicht kennt dann bleibt sie stehen, genau so ist es auch bei schlamm. ich möchte mit ihr zusammen arbeiten und nicht mit ihr kämpfen.
man sagt zwar, man soll gedult haben, aber zu viel geduld ist meiner meinung auch nicht gut.

was kann ich nur machen um es ihr leichter zu machen?

LG
claudia
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L.Surprise
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Alter: 36

Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 9
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BeitragVerfasst am: 16.03.2008, 19:04    Titel:   Antworten mit Zitat

hallo karin,
sie hat sich zwar jetzt verliebt, aber das habe ich auch schon ausprobiert.
sie steht wie ein "sturer esel"
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Caprivi
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Alter: 60

Anmeldungsdatum: 11.10.2004
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BeitragVerfasst am: 16.03.2008, 19:58    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,

Geduld und ist unumgänglich im Umgang mit dem Muli. Genau so wie Konstanz. Mit Gewalt und Ungeduld wirst du nur Rückschritte erfahren. Auch wenn Du meinst sie hätte etwas begriffen und es würde jetzt funktionieren, wird es Momente geben in denen Probleme wieder da sind. Dann kannst Du nur mit der gleichen Technik und mit Geduld von vorne anfangen.
Dein Muli ist ein Kleinkind und das wird es noch sehr lange sein. Da Du sie so früh bekommen hast fehlt ihr auch die natürliche Erziehung in der Herde, die ihr Sicherheit geben würde. Diese Aufgabe hast Du jetzt auch übernommen. Besser wäre es, wenn Du sie in eine Jungtierherde geben könntest, in der sie unter Jungtieren aufachsen könnte.

Wenn sie, wie bei Dir stehen bleibt, so ist das Unsicherheit und fehlendes Vertrauen zu dem was auf sie zu kommt.
nach meiner Einschätzung solltest Du allein versuchen sie von der Koppel zu holen auch wenn es lange dauert. Du musst sie ersteinmal dazu bringen mit Dir los zu gehen. Dabei bietet es sich an nicht nach vorne zu gehen, sondern erst einmal zur Seite.
Mache es ihr bei Dir immer angenehm, streichle sie und gib ihr auch ein Leckerli. Wenn Du Leckerli nur dann gibst wenn sie etwas macht das Dir gefällt und das sofort, hast Du auch eine Chance später das betteln zu unterbinden. Doch dazu später mehr.
Versuche auf keinen Fall mit Kraft etwas zu erreichen oder mit zusätzlichem ruck durch Dritte. Dadurch gewinnst Du kein Vertrauen und sie lernt nichts dabei. Die Fortschritte bleiben aus.

Gruß

Holger
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L.Surprise
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Alter: 36

Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 9
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BeitragVerfasst am: 16.03.2008, 20:11    Titel:   Antworten mit Zitat

hallo holger!
sie ist jetzt in einer jungherde mit ihr sind noch eine etwas ältere stute die drächtig ist eine noriker stute 2jahre und ihre " grosseliebe" das 2 jährige pony auf der koppel.
ich habe es eine stunde lang versucht sie alleine aus der koppel zu bringen, ich bin auch in die andere richtung und mit leckerli, aber sobald sie den matsch unter ihren hufen spürt steht sie.
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Beate
Betreiberin des Forums




Anmeldungsdatum: 26.02.2004
Beiträge: 4375
Wohnort: Raum Heidelberg
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BeitragVerfasst am: 16.03.2008, 20:54    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,
so jung, und schon :amour101: ??? Mulis sind doch eigentlich "spätreif"!? Blinzeln
Wie schaut es denn aus, wenn die anderen Pferde bzw. Ponys rausgeführt werden? Würde sie dann alleine auf der Matschkoppel bleiben oder mitgehen? Das wäre doch auch eine Möglichkeit, dass sie gleichzeitig mit den anderen Tieren über/durch den Matsch geführt wird. In dem Moment würde sie zwar weniger "wegen Deiner Führung" den Weg gehen, sondern viel mehr wegen dem angeborenen Herdenverhalten, aber Du könntest ihr so ein gutes Gefühl geben beim Überwinden des "schrecklichen Hindernisses". Und wenn das dann mal gut klappt - das rausführen in der Gruppe, kannst Du die Sache auch alleine angehen.
Gruss
Beate

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Caprivi
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Anmeldungsdatum: 11.10.2004
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BeitragVerfasst am: 16.03.2008, 20:58    Titel:   Antworten mit Zitat

Versuche doch erst mal auf der Koppel das Gehen im Matsch zu üben. Beachte, dass Du nicht zu viel Druck aufbaust gegen den sie zurück zieht. Belohne schon die kleinste Regung in Deine Richtung durch Loslassen, den Zug vom Halfter nehmen.
Und lass Dich nicht entmutigen, Du brauchst viel Geduld.
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L.Surprise
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
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BeitragVerfasst am: 17.03.2008, 01:13    Titel:   Antworten mit Zitat

ich glaube schon, dass sich meine kleine in ihrer neuen herde wohlfühlt aber wenn es um das "überqueren" des schlammes geht hilft auch das nicht. die stallbesitzer hatten schon alle pferde reingetrieben, stand sie muttersehlen allein auf der koppel und es hat ihr nichts ausgemacht.
ich gebe ihr wirklich sehr viel zeit und wenn sie gut drauf ist lernt sie wirklich schnell, diese erfahrung durfte ich schon mit ihr machen.
ich möchte jetzt nur mehr das beste für sie. ein jahr lang hatte sie es eh nicht so schön. sie stand in einem kuhstall, bis ich bemerkte, dass sie nie rauskamm hatte ich vor einen neuen richtigen stall zu suchen.
jetzt hab ich ihn endlich gefunden. es geht ihr dort wirklich gut. sie ist viel ausgeglichener. es war ein riesen fehler von mir, dass ich sie in einen kuhstall gestellt habe. aber in diesem jahr wuchs die bindung zwischen uns enorm!
ich konnte mit ihr frei spazieren gehen.
wenn wir in der halle sind verfolgt sie mich regelrecht, dass nervt manchmal auch, dass sie so an mir klebt!!! (aber nicht viel)
ich möchte sie gerne mal zum kutschenfahren ausbilden und da wird auch nicht alles so schön sauber und glatt sein.
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Ginny
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Anmeldungsdatum: 06.03.2004
Beiträge: 236

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BeitragVerfasst am: 17.03.2008, 13:38    Titel:   Antworten mit Zitat

an sich ist es ja gut, dass sie ungern in den matsch geht, denn für die hufe gerade im hinblick auf strahlfäule und mauke ist das ja nicht so toll. dumm nur, dass ihr sie da durch holen müsst, um sie reinzuholen.

ich habe das phänomen übrigens auch schon bei pferden beobachtet. bekannte von mir haben für den winter auch nur einen naturbodenauslauf und der ist innerhalb kürzester zeit im gesamten eingangsbereich wenigstens fesseltief oft noch tiefer. sollen die pferde da rein muss man sie echt fast drauf schieben und schnell tor zu, sonst flitzen sie wieder raus. beim reinholen das gleich spiel. sie kommen bis zum matsch und dann möchten sie gerne getragen werden.
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Beate
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Anmeldungsdatum: 26.02.2004
Beiträge: 4375
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BeitragVerfasst am: 17.03.2008, 15:15    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi,
ich denke, im Prinzip können wir alle Surprise's Verhalten nachvollziehen; das ändert aber nix daran, dass sie eben doch da durch muss.
Folgende Gedanken habe ich mir dazu gemacht:
Ein routinierter Mensch, der genau weiss, was und wie er etwas zu tun hat, DER kann in dieser Situation "im Schlamm" mit dem Muli an der Sache arbeiten. Geschickt vorgegangen, lässt sich so sogar am "Halftergehorsam" (Hannes - Du guckst? Blinzeln ) arbeiten und diesen fördern.
Jedoch ein Mensch, der selbst recht unsicher ist in dieser Situation, wird kaum "etwas Gutes" im Schlamm bewirken können. Evtl. lernt das Muli so, sich zu widersetzen - schlimmstenfalls, sich loszureissen. Daher wäre mein Rat für so einen Menschen wirklich, die anderen Pferde reinzutun, und das Muli notfallst draussen stehen zu lassen. Optimal wäre natürlich, wenn der ganze Weg von der Weide zum Muli-Stall abgezäunt sein könnte, so dass sich Muli im Laufe der Zeit von alleine auf den Weg machen kann (und ich denke, auch machen wird). Lernt Muli so, dass es eben durch den Schlamm muss, um bei seiner Herde, seinem Heuhaufen und dem heimeligen Stall zu sein, so wird es vielleicht immer schneller der Herde in den Stall folgen. Letztendlich wird es sich dann auch führen lassen.
Im Prinzip ist diese Lösung "das Muli von hinten aufgezäumt", aber ich finde sie besser, als immer wieder Tauziehen im Schlamm zu veranstalten. Und es wird in dem Moment dem Muli überlassen, die Entscheidung für sich zu fällen und durch den Schlamm zu gehen. Die Belohnung ist dann der Stall und der Heuhaufen.
Zu welcher Gruppe Menschen Claudia gehört weiss ich nicht; vielleicht findet sie sich in einer der Beschreibungen wieder?!
Viel Erfolg!
Gruss
Beate

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L.Surprise
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BeitragVerfasst am: 25.03.2008, 13:44    Titel:   Antworten mit Zitat

Hab jetzt erfahren, dass es im Stall eine Person gibt mit der meine Surprise kein Problem hat in die Koppel zu gehen. Das gilt ebenfalls führs raus gehen. Sie hat mir erzählt, dass sie nur "Eselchen" ruft und meine kleine kommt "angaloppirt"!!!!
Das macht Surprise aber nur bei dieser einen Person. Ich versteh das nicht!
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