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Durchgehendes Muli   
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Fuechsjen
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Alter: 47

Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beitrńge: 707
Wohnort: Birkheim im Hunsr├╝ck
Entfernung: 0 km
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BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 10:31    Titel: Durchgehendes Muli   Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen Wavey001

Gestern wollten mein Mann (zu Fu├č) und ich (reitend) eine kleine gem├╝tliche Runde gehen. Wir waren schon fast daheim, da merkten wir Uschi hat irgendwas gesehen bzw. geh├Ârt, sie war gespannt wie ein flitzebogen und kaum zum Weitergehen zu bewegen. Ich sah nach kurzer Zeit in weiter Entfernung nur einen Spazierg├Ąnger mit einem Hund. Das kennt das Langohr aber.
Mein Mann nahm zur Sicherheit Uschi noch an den Strick. Da Uschi sich nicht gab ├╝berlegt ich noch ob ich besser absteige und da passierte es.

Sie ging komplett durch. Sie schmiss sich um 180 Grad rum und sprang direkt in den Galopp. Angst 2 Durch das vor uns liegende freie Feld bekamen wir eine geschwindigkeit drauf, nicht zu denken was h├Ątte alles passieren k├Ânnen. eek!
Sie wollte den Berg links runter ich schaffte es noch sie rechts zu halten (linker Z├╝gel lies ich los und rechts legte ich meine Kraft rein). Also mit Notbremse war hier nichts zu machen. Sie ragierte kaum noch, nur die grobe Richtung konnte ich bestimmen. In diesem m├Ârderischen Tempo sind wir dann um die Ecke Richtung Stall geschossen (es war ja auch noch rutschig), und durch die Fliehkr├Ąfte passierte es dann, ich k├╝sste den Boden. Gott sei Dank landete ich einigerma├čen weich.

Danach war Uschi immer noch total neben der Spur, sie lie├č sich zwar nach kurzer Zeit einfangen, aber auch im Stall war sie total ├Ąngstlich und schreckhaft. Irgenwas hat ihr auf jeden Fall gro├če Angst gemacht. So habe ich sie noch nie!!!!! erlebt

Sie war aber noch nie so drauf. Ich hoffe das war ein einmaliges Erlebnis!!!!!!
Bischen mulmig wird mir beim n├Ąchsten Reiten bestimmt werden.

Wie ich mich heute f├╝hle, k├Ânnt ihr Euch wahrscheinlich denken, als h├Ątte mich ein Laster ├╝berfahren. Wie gut das ich immer mit Reithelm und Sicherheitsweste reiten gehe.

Viele Gr├╝├če

Karin
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sancho
Erfahrener Benutzer




Anmeldungsdatum: 11.08.2010
Beitrńge: 590

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BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 11:52    Titel:   Antworten mit Zitat

Ojeoje, da habt ihr aber Gl├╝ck gehabt.

Zitat:
Mein Mann nahm zur Sicherheit Uschi noch an den Strick. Da Uschi sich nicht gab ├╝berlegt ich noch ob ich besser absteige und da passierte es.
Ich k├Ânnte mir Vorstellen, da hat Uschi sich total best├Ątigt gef├╝hlt in ihrer Vermutung, dass der Spazierg├Ąnger mit Hund in Wirklichkeit der Rossschlachter mit seinem Tiger ist.

Gut ist, dass Euch nichts schlimmes passiert ist; nicht gut ist was Uschi jetzt gelernt hat.

Gru├č

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Beate
Betreiberin des Forums




Anmeldungsdatum: 26.02.2004
Beitrńge: 4375
Wohnort: Raum Heidelberg
Entfernung: 0 km
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BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 19:19    Titel:   Antworten mit Zitat

Karin, da hast Du ja nochmal Gl├╝ck im Ungl├╝ck gehabt und bist glimpflich davon gekommen. Ich w├╝nsche Euch, dass bei Euch Beiden nichts h├Ąngenbleibt von diesem Erlebnis.

Ein ├Ąhnliches Erlebnis hatte ich am Samstag - allerdings mit Muli an der Hand, nicht unter dem Sattel; wie meist um diese Jahreszeit.
Habe meine Feierabend-Runde mit Naomi und meinem neuen Hund Maxi gedreht. Da sah ich schon von Weitem eine alte Frau in geb├╝ckter Haltung mit Stock uns entgegenkommen, und ein riesiger brauner Hund freilaufend dabei. Im Nachhinein denke ich, es war ein geschorener Neufundl├Ąnder. Der Hund machte den Eindruck, als sei er ebenso betagt wie die Oma. Da Maxi leider (noch) ein unkontrollierbares Verhalten bei fremden Menschen und erst recht bei fremden Hunden zeigt, und ich Naomi noch an der Hand hatte, wollte ich einer Konfrontation aus dem Weg gehen und bog ab in einen Stichweg, der steil bergauf zu einem Parallelweg unserer urspr├╝nglich geplanten Strecke f├╝hrte. Entgegen meinen Bef├╝rchtungen lief Maxi brav den Weg hoch und ignorierte die Oma und ihren Hund. Leider nicht so Naomi. Sie, die eigentlich nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen ist, regte sich total ├╝ber dieses Gespann auf. Es war fast unm├Âglich, mit ihr weiterzulaufen. Dauernd blieb sie wild blasend und schnaubend stehen und glotzte nur nach den Beiden da unten auf dem Weg. Ich liess sie gucken, bis die Zwei ausser Sichtweite waren und setzte dann die Runde fort. Naomi passagierte neben mir her (was ich von ihr ├╝berhaupt nicht kenne!) und schaute nur nach hinten. Oben an der Kreuzung hatte leider jemand einen riesigen Haufen Reisig mitten in den Weg geworfen, der nicht zu umlaufen war. Also mitten durch. Mitten in dem Reisiggestr├╝pp drehte dann Naomi ab. Sie galoppierte wie eine Verr├╝ckte um mich rum. Zum Gl├╝ck hatte ich sie am langen Bodenarbeitsseil und konnte ihr so ein wenig Strick geben. Maxi war mit der Situation als relativer Equiden-Neuling total ├╝berfordert und rannte kl├Ąffend hinter Naomi her. UFF! Und ich stolperte mitten in einem Gestr├╝pphaufen herum. Als Erstes konnte ich Maxi zu mir abrufen. Dann kam Naomi runter, und damit zum Schritt. Ich sortierte mich aus dem Gestr├╝pp raus, und die Situation war gerettet. Zum Gl├╝ck machte Naomi keinerlei Anstalten, sich loszureissen, denn da h├Ątte ich in dieser Situation keine Chance gehabt. Naomi hat sich dann bei ruhigem Weiterlaufen im Schritt schnell beruhigt, und wir konnten unseren Spaziergang ganz normal fortsetzen.
Im Nachhinein denke ich, dass sie in den wirklich seltsam aussehenden Hund ein Wildschwein reininterpretiert hat. Denn davor hat sie rasende Angst, obwohl es davon bei uns leider nur so wimmelt.

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Schwimm' gegen den Strom; denn nur an der Quelle kannst Du den Lauf des Flusses ver├Ąndern!
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elke
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Alter: 55

Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beitrńge: 3757
Wohnort: Raum Stuttgart
Entfernung: 0 km
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BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 19:35    Titel:   Antworten mit Zitat

Guten Abend Karin,
zum Gl├╝ck ist alles nicht so schlimm gekommen.
Gerade habe ich im Forum nach einem passenden Artikel gesucht. Dieser pa├čt wohl am Besten:
http://www.maultierfreunde.de/viewt....ht=durchgehen&start=0
Dort kommen wir auf das Fahren vom Boden aus zu sprechen. Vielleicht solltest Du mit diesem beginnen und dann, wenn Dein Bauchgef├╝hl gut ist, auch wieder aufsteigen und reiten.
Mit Angst im K├Ârper oder einem flauen Gef├╝hl w├╝rde ich nicht aufsteigen. Vielleicht kannst Du in Gesellschaft ausreiten?
Liebe Gr├╝├če und Alles Gute, Elke
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ninjo
Supermoderator




Anmeldungsdatum: 06.03.2004
Beitrńge: 2561
Wohnort: bergisches land
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BeitragVerfasst am: 18.12.2012, 18:51    Titel:   Antworten mit Zitat

hallo karin, hallo beate.
meine g├╝te.... Angst 2
Umarm
und gute nerven beim n├Ąchsten aufsteigen karin, ich kenne das gef├╝hl. aber je schneller du wieder oben auf sitzt, um so weniger kann sich an angst und stress bei dir aufbauen, k├Ânnte ich mir vorstellen...

und gute besserung!


gru├č
jo
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L
Erfahrener Benutzer



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 06.06.2010
Beitrńge: 406

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BeitragVerfasst am: 18.12.2012, 21:26    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Karin!
Ich kenne dieses Gef├╝hl - leider! Meine Hexe hat in ihrem "fr├╝heren Leben" gelernt, wie man sich sehr effektiv des Reiters entledigt (irgendwie verst├Ąndlich, mit Reiten hatte das oft nicht viel zu tun...). Bei ihr war/ist es kein Durchgehen in dem Sinne, dass sie im gestreckten Galopp nachhause rennt, aber wenn sie entweder keine Lust mehr hat oder etwas so unglaublich gef├Ąhrlich ist, dass Muli das Denken wieder selbt ├╝bernehmen muss, kann es passieren, dass sie einfach abdreht, also sich losreisst (v.a. an der Hand). Beziehungsweise hatte sie die Eigenart, bergab immer schneller bishin zum galoppieren/buckeln zu werden.
Ich bin inzwischen im Gegensatz zu damals weit gekommen, kann sie nun ruhigen Gewissens bergab reiten oder hin und wieder auch ohne anderes Pferd mit ihr spazieren gehen. Wir haben allerdings auch erst diesen Sommer wieder wirklich mit dem Reiten angefangen. Das erste, was mir sehr wichtig ist, ich mache nur Dinge bei denen ich mir zu 150% sicher bin, dass Hexe, aber vor allem ich dazu bereit sind. Also bei denen ich absolut keine Sorge mehr habe, denn das ├╝bertr├Ągt sich allzu schnell auf die Kleine, und wenn es nur kleine Zweifel sind. Dann beanspruche ich im Moment auch noch die "Zusatzversicherung" eines anderen Menschen. Sprich, ich mache drau├čen (noch) nichts ganz alleine mit ihr, au├čer mal 5 Schritte die F├╝├če vertreten. Ich reite mit ihr immer mit mindestens einem anderen Einstaller aus. Nat├╝rlich gibt das zweite Pferd ihr auch viel Sicherheit, aber in erster Linie habe ich dann weniger Sorgen, jemanden der ruhig bleibt wenn ich etwas nerv├Âs werde usw. Wirklich spazieren gehe ich auch nur entweder mit einer Einstallerin oder aber mit Personen, von denen ich wei├č, dass sie ruhiger und gelassener sind als ich, und auch st├Ąrker. Nicht, dass ich bisher jemals jemanden gebraucht h├Ątte, der sie mit Kraft h├Ąlt (da h├Ątte auch der st├Ąrkste Mensch keine Chance, das ist mir klar), aber ich bin dann einfach sicherer und ruhiger wenn ich wei├č, f├╝r den Notfall vorgesorgt zu haben.
Was ich auch noch immer mache (versuche), ist, an Stellen, wo ich wei├č, dass ich unsicher werden K├ľNNTE (zu Beginn z.B. bergab), also ich nicht meine 150% sicher bin, abzusteigen. Das m├Âglichst, bevor ich mir wirklich Sorgen mache, damit ich keine Angst ├╝bertrage.
Inzwischen hatte ich seit fast einem halben Jahr keine Situation mehr, die eskalierte, aber wenn ein Mal etwas derartiges passiert ist, steckt die Angst meist tief, zumindest bei mir. Mein Maultier ist eigentlich wirklich brav, und sie k├Ânnte unter einem gelasseneren und erfahreneren Reiter inzwischen bestimmt viel mehr, aber durch die oben beschriebenen Vorgehensweisen kommen wir gemeinsam Schritt f├╝r Schritt weiter - Und so selbstverst├Ąndlich wie f├╝r sie inzwischen viel geworden ist, an das ich fr├╝her nicht denken h├Ątte k├Ânnen, bin ich stolz auf das, was wir bisher geschafft haben.
Lange Rede, kurzer Sinn: Vielleicht findest du ja bei uns ein, zwei Tipps Karin, die auch dir und Uschi helfen, ich bin mir sicher, ihr bew├Ąltigt auch dieses Problem! Was ich aber vor allem sagen wollte - Mach nichts, wo du dir nicht vollkommen sicher bist, nur nicht zu viel, wenn der Schock und die Sorge noch stecken, denn das sp├╝rt dein Muli bestimmt. Ich glaube nicht, dass sich dieses Ereignis nun bei Uschi so sehr verankert hat, zumindest bei mir und Hexe bin ich die von uns zwei, bei der solche Situationen und die ├ängste davor viel tiefer stecken.

Ich w├╝nsche euch alles Gute, und dass dies ein einmaliges Erlebnis war!
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Fuechsjen
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Alter: 47

Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beitrńge: 707
Wohnort: Birkheim im Hunsr├╝ck
Entfernung: 0 km
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BeitragVerfasst am: 19.12.2012, 08:46    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

Danke f├╝r die vielen Antworten.

Beate, den Verdacht habe ich auch, das es vielleicht ein Wildschwein war, was Uschi so Angst gemacht hatte. Wie gesagt sie ist ist sonst die Ruhe selbst und bis jetzt hatte ich sie immer, wenn ihr etwas nicht geheuer vorkam, beruhigt bekommen. Im Winter ist Uschi allerdings immer etwas triebiger, allerdings war es auch eher am Strick, wenn ich zu Fu├č unterwegs war.

Jo/L: Ja ich denke auch das ist das Beste wieder direkt aufzusteigen. Da sie so ein Verhalten noch nie gezeigt hat, denke (und hoffe) das es ein einmaliges Verhalten war. Auf jeden Fall werde ich, wenn Uschi ├Ąngstlich wird und ich unsicher, besser absteigen und ein wenig zu Fuss gehen.

VG

Karin
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HannoPilartz
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BeitragVerfasst am: 19.12.2012, 16:42    Titel:   Antworten mit Zitat

Ne, Karin, kein Wildschwein!
DU warst es!
Sowas nennt man "selbsterf├╝llende Prophezeiung".
Das l├Ąuft so ab:

- Uschi zeigt Angst! (egal, wovor, Gr├╝nde gibt's immer...)
- DU kriegst Angst, weil Du oben drauf sitzt und Dir nicht sicher bist, dass Du sie bei Angst unter Kontrolle h├Ąltst.
- Uschi f├╝hlt sich dadurch in ihrer diffusen Angst best├Ątigt, wobei sie immer noch nicht so genau wei├č, wovor eigentlich. Auf jeden Fall macht sie das, was Equiden bei Angst oft machen, sie l├Ąuft davor weg.
- DEINE Angst wird nun richtig fett, weil Du ja auf einem Maultier sitzt, welches los st├╝rmt. Das einzige, was Dir in einer solchen Situation m├Âglich erscheint, ist, an den Z├╝geln zu ziehen.
Damit tust Du ihr weh, um was machen Equiden bei Schmerzen? Sie versuchen, davor weg zu laufen....
Dass Du bei der ganzen Zieher- und Zehrerei an den Z├╝geln nicht mehr so ganz sauber gesessen hast, ist auch klar, ergo bist Du dann noch runter geplumpst....

Was h├Ąttest Du machen k├Ânnen?
Gaaanz einfach: Sobald man im Sattel Angst bekommt, SOFORT absteigen! Nur mit den eigenen F├╝├čen auf der Erde hast Du eine Chance, wieder ruhig zu werden. Und DANN das Dir anvertraute Tier zu beruhigen...

Und falls Du jetzt meinst "Der hat gut Reden...":

Mir ist jedes unserer Maultiere mindestens einmal gnadenlos durchgegangen, eher zwomal oder ├Âfter....
Und ich wusste hinterher immer ganz genau, was ich (vorher) falsch gemacht hatte, denn DAS ist das wichtigste nach solchen Erlebnissen.

Beispiel 1: Ich reite mit der absolut grottenbraven Lucy alleine raus, was sie nicht wirklich liebt, sie erschreckt sich ├╝ber irgendwas, wahrscheinlich, weil ihr Reiter sowieso schon die Z├Ąhne zusammen gebissen hatte (denkend "UND Du gehst doch....!!!"), legt einen h├Âllischen Spin hin, der mich fast aus dem Sattel fegt (nur die Buckung Rolls haben mich gehalten..), ich werde richtig sauer und schimpfe mit ihr, und dann waren wir pl├Âtzlich sehr, sehr schnell auf dem Heimweg unterwegs, und das auch noch bergab....
Lektion gelernt, NIEMALS NIE die Z├Ąhne zusammen bei├čen, wenn Muli-Lucy keinen Bock hat, hilft nur Schmeicheln und freundliches Bitten (Dieser "Event" liegt 6 Jahre oder 1.200 Reitstunden auf Lucy zur├╝ck, und blieb einmalig!!!)

Beipiel 2: Ich reite mit Jule als letzter einer Dreier-Gruppe ein schmales, nasses Wald-T├Ąlchen hoch, welches oben auf einer Weide endete. War etwas eng, um auf die Weide zu kommen, die beiden vor mir waren abgestigen und hatten dort gef├╝hrt. Ich habe kurz gepeilt und sagte mir "Passt scho', kannst oben bleiben..." Jule war anderer Meinung, etwa "N├Â, da gehe ich nich' mit Dir oben drauf durch, f├╝r uns gilt das Gleiche wie f├╝r die annern".
Nach 2-3 Versuchen meinersseits, der sture Langohr da durch zu treiben, machte Madame auf den Absatz kehrt und scho├č im wilden Galopp das kleine, sausteile und schmierige Tal hinunter. Als ich mir nach einigem Geschrei ganz sicher war, dass wir uns auf den n├Ąchsten Metern totsicher ├╝berschlagen werden, legte das Muli einen Not-Stopp hin und ich hing an seinem Hals. Das ist jetzt viele Jahre her, aber heute noch steige ich ganz schnell und sehr freiwillig ab, wenn Jule irgendwo unter dem Reiter nicht mehr weiter will. Kommt zwar inzwischen sehr selten vor, aber wenn ich vorne gehe, kommt sie brav nach.
Ein anderes Mal ist sie mir einfach so aus v├Âllig heiterem Himmel ohne jeden erkennbaren Grund losgeprescht als ich hinter Dagmar einen Schotterweg zu einer un├╝bersichtlichen Stra├čenkreuzung runter ritt. Nicht soooo schlimm, nach 100 Metern, ausreichend fr├╝h vor der Stra├če hatte ich sie wieder...
Bei genauerem Nachdenken musst ich mir dann eingestehen, dass ich vor mich hin getr├Ąumt hatte, und DAS mag Jule nicht.
Sie ist - nicht so ganz zu Unrecht - der Meinung, wenn sie meine 88 kg schon tr├Ągt, m├Âge ich als Gegenleistung gef├Ąlligst aufpassen...
Jule muss man einfach recht "aktiv" reiten, und DAS macht h├Âllisch viel Spa├č, weil sie im Laufe des Rittes immer feiner auf kleinste Hilfen reagiert.

Beispiel 3: Der kleine Nino ist mir vor vielen Jahren einfach mal so durchgegangen, er hatte einfach keinen Bock, ich habe mit beiden H├Ąnden mit aller Gewalt an einem Z├╝gel des Side-Pulls gezogen, der kleine Kerl hat einfach den Hals fest gemacht und wurde immer schneller. Da hatte ich die Schnauze voll, habe ihm die Z├╝gel gegeben und ihn noch angetrieben, was auf dem guten, griffigen Weg problemlos m├Âglich war. Was meinst Du, wie schnell er da langsamer wurde und schlie├člich anzuhalten war? Nee, richtig rennen auf Anordnung, das dann doch nicht....

Ratschlag 1: Baue Deinen Sattel so um, dass Du besseren Halt hast, eine Decke vorne rein binden (wirkt wie Bucking Rolls), oder, wenn nicht m├Âglich, kaufe Dir einen Down-Under-Sattel mit "H├Ârnchen". Dann f├╝hlst Du Dich gleich beim n├Ąchsten Ritt sicherer...
Ich finde, auf dem R├╝cken eines jungen Mulis sollte man soviel Halt wie irgend m├Âglich haben, um der eigenen Gesundheit willen! Und da gibt es zwischen verschiedenen Sattelmodellen himmelweite Unterschiede!

Ratschlag 2: Mindestens eine Ebene zur├╝ck gehen, mach' wieder mehr vom Boden mit Uschi. Lass' Dir ein paar nette neue ├ťbungen einfallen, bei denen das Nervenkost├╝m der jungen Dame ein wenig gefordert wird. Und DAS machst Du bitte auf der Weide, auf dem Reitplatz, jedenfalls im gesch├╝tzen Bereich, und im Zweifel mit etwas Unterst├╝tzung!

Mach' kein Drama draus, das sind halt noch ein paar sp├Ątpubert├Ąre seelische Bl├Ąhungen, das w├Ąchst sich aus....

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sancho
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Anmeldungsdatum: 11.08.2010
Beitrńge: 590

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BeitragVerfasst am: 20.12.2012, 08:02    Titel:   Antworten mit Zitat

Gro├čes L├Ącheln
Zitat:
Da hatte ich die Schnauze voll, habe ihm die Z├╝gel gegeben und ihn noch angetrieben, was auf dem guten, griffigen Weg problemlos m├Âglich war. Was meinst Du, wie schnell er da langsamer wurde und schlie├člich anzuhalten war?
Ja funktionieren meist sehr gut, nutze ich auch als "Technik wenn die Post mal abgeht"(brauchte ich aber schon lange nicht mehr), vor allen Dingen kann man dabei meistens noch wenigstens die Richtung bestimmen. Ich nenne es "Paradoxe Intervention" funktioniert besonders gut bei Tieren, die "Z├╝gelzug" erwarten und/oder die schon das "durchgehen" als Technik verinnerlicht haben.. Leider war in einem Fall das Ergebnis ungef├Ąhr so, als ich das Tier endlich in einer gro├čen Volte mit Speed hatte und anfing mich tief in Sattel zu setzen um die Geschwindigkeit zu drosseln..."O.K, der da oben hat sie ja nicht alle, wenn nicht so dann Bock ich eben rum, hinten hoch-vorne hoch-Vief├╝├čersprung innerhalb von gef├╝hlten 3.sek. mit Vorderfu├č-Slidestoppabschlu├č und Hals ganz tief. Also, diese Technik ist mit "Vorsicht" zu genie├čen und bedarf einer absoluten Sattelfestigkeit, Erfahrung und gen├╝gend Platz, meine ich.
Gru├č

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SCHORSCH
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Anmeldungsdatum: 12.01.2010
Beitrńge: 577

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BeitragVerfasst am: 20.12.2012, 11:52    Titel:   Antworten mit Zitat

hab ich auch schon gemacht - und zwar mit der Kutsche!! Die Damen dachten, sie k├Ânnten blitzstarten- da gabs halt erstmal Gas- auf das erl├Âsende HOH haben die so prompt reagiert - nur meine Beifahrer hatten keine Lust mehr Gro├čes L├Ącheln
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Fuechsjen
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Alter: 47

Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beitrńge: 707
Wohnort: Birkheim im Hunsr├╝ck
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BeitragVerfasst am: 20.12.2012, 12:14    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Hanno,

wahrscheinlich hast Du Recht. Wir haben Uschi auch gezwungen da lang zu gehen, obwohl sie ├╝berhaupt nicht wollte. (ist mir jetzt aufgefallen als ich Dein Beispiel von Luzie las).Ich h├Ątte auf mein Bauchgef├╝hl h├Âren sollen, naja hinter her ist man immer schlauer.

Bodenarbeit mache ich ├Âfters zwischendurch, also da war Uschi wieder ganz die Alte.

Tr├Âstlich ist, das dies erfahrenen Reiter auch passiert.

VG

Karin

Ach antreiben w├Ąre in diesem Fall nicht gut gegangen, da wir garantiert berg ab gelanndet w├Ąren, und gezogen habe ich nur an einer Seite des Z├╝gels (die andere seite habe ich bewusst "weggeschmissen")
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luna
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
Beitrńge: 749
Wohnort: Raum Erlangen
Entfernung: 0 km
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BeitragVerfasst am: 20.12.2012, 14:04    Titel:   Antworten mit Zitat

Fuechsjen hat Folgendes geschrieben:
Hallo Hanno,

wahrscheinlich hast Du Recht. Wir haben Uschi auch gezwungen da lang zu gehen, obwohl sie ├╝berhaupt nicht wollte. (ist mir jetzt aufgefallen als ich Dein Beispiel von Luzie las).Ich h├Ątte auf mein Bauchgef├╝hl h├Âren sollen, naja hinter her ist man immer schlauer.



Hallo Ihr,

auch wenn mir bei solchen Geschichten immer die Haare zu Berge stehen Angst 2 - ich findes extrem hilfreich, eure Erfahrungen hier zu lesen und daraus zu lernen!!! Vielen Dank daf├╝r Wave0000

Und in Sachen Bauchgef├╝hl: Da bin ich inzwischen wirklich immer ganz schnell mit runterh├╝pfen. Wenn mir der Gedanke kommt h├╝pf ich fast unmittelbar runter und f├╝hre erstmal. War bei dem Gel├Ąnde-Proberitt mit meiner neuen Stute auch so: nach einem Galopp, nachdem ich sie ein klein wenig aufgeheizt fand und wir ein leichtes Kommunikationsproblem hatten (sie wollte nicht in den Weg abbiegen, in den ich wollte, und ist statt dessen r├╝ckw├Ąrts vom Weg runter in's GEb├╝sch). Zack stand ich neben dem Pferdchen und die Verk├Ąuferin, auf einem anderen Pferd hinter mir, wunderte sich ziemlich Gro├čes L├Ącheln . Sie meinte "sie hat dich doch nur missverstanden, warum h├╝pfst Du runter???" Ist f├╝r erfahrenere Reiter glaube ich echt schr├Ąg wie oft ich beschlie├če abzuspringen. Aber nach 50 m bin ich wieder aufgestiegen und habe mir von der Verk├Ąuferin erkl├Ąren lassen, welche Signale ich ihrer Ansicht nach wie falsch gegeben habe und wie h├Ątte geben m├╝ssen in der Situation und siehe da - danach kam nochmal etwas ├Ąhnliches und ich konnte es aus dem Sattel l├Âsen. Ich hatte beim ersten Mal auch einfach zu viel Spannung aufgebaut, sowohl mit den Beinen als auch mit der Hand. Das passiert mir echt so schnell, wenn ich unsicher bin, dass dann Abspringen manchmal die einzige L├Âsung zu sein scheint, diese Spannung zu l├Âsen. Wenn ich mich eben unsicher f├╝hle und es nicht schaffe, mich noch im Sattel "auf Knopfdruck" wieder zu ent-spannen.
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HannoPilartz
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BeitragVerfasst am: 21.12.2012, 19:43    Titel:   Antworten mit Zitat

Karin, ich w├╝rde jetzt nicht dazu ├╝ber gehen, nur noch da lang zu reiten, wo Uschi auch m├Âchte.....
Aber es liegt ein himmelweiter Unterschied zwischen "Zwingen" und "├ťberzeugen".

Das fand ich so ungemein faszinierend an den Dorrance-Br├╝dern, ihr uneingeschr├Ąnkter Glaube an die Willigkeit des Tieres.
Sie w├╝rden schon gerne, und wenn sie's nicht so machen wie wir wollen, dann k├Ânnen sie meist nicht, z.B. weil ihnen irgendwas - von uns gar nicht wahrgenommen - so viel Angst macht, dass sie gegen ihr Selbstschutzbed├╝rfnis handeln m├╝ssten, wenn sie uns bedingungslos folgen w├╝rden.
Mnachmal hilft es, heraus zu finden, was ihnen Angst macht, und man stellt das ab, macht einen Umweg oder so.
Manchmal findet man es nicht heraus, muss dies auch gar nicht, es reicht schon, wenn man mit Selbstsicherheit und ├ťberzeugung einfach laut und deutlich 'sagt' "Schatzi, da iss nix Gef├Ąhrliches, egal was Du da siehst, ich WEISS, dass wir hier sicher sind.

Ich habe schon sehr vorsichtige Mulis (Lucy, Nino) ohne das geringste Z├Âgern auf eine schwankende Rhein-F├Ąhre gehen sehen, blos weil ihre Besitzer fest daran glaubten, DASS das kein Problem w├Ąre....

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roschels
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BeitragVerfasst am: 23.12.2012, 09:09    Titel:   Antworten mit Zitat

Wenn ich meine Pferde reite, steige ich eigentlich unterwegs nie ab. Schwarzw├Ąlder Ramires und Pony Hedinn haben sowieso vor nix Angst (Ramires nur vor Wildschweinen), Ardenner Pablo "parke" ich schon mal neben der Stra├če am Wiesenrand, wenn ein Trecker kommt.
Wenn ich Wotan reite, ist das zur Zeit anders. Von hinten gef├╝hrt hatte er so einen bestimmten "Komm-sofort-nach-vorne-Blick" - und wenn ich nicht sofort reagiert habe, hatte er eine kurze Zeit lang dann eine 180┬░-Drehung drauf (mit ordentlichen Beschleunigungswerten!!!!) - und ich stand bl├Âd in der Schu├člinie Angst 2 . Sowas m├Âchte ich nicht antrainieren...
Beim Reiten jetzt hat er auch so eine Kopfbewegung f├╝r mich - und ich bin dann auch gleich unten, egal, ob ich erkennen kann, was er will oder auch nicht. Kaum unten, ist er guter Dinge, ich laufe ein paar Meter und steige wieder auf. Auch wenn ich bemerke, da├č ihm was nicht geheuer ist und er mir nicht seinen Blick schickt, bin ich trotzdem gleich unten, gehe vor und suche, was unbekannt ist. Manchmal finde ich das gar nicht heraus, aber ich merke immer, wenn ich unten bin, sind wir beide ganz entspannt, wenn ich wieder aufsteige, auch. Er hat Spa├č daran, geritten zu werden, benimmt sich reichlich ├╝berm├╝tig, l├Ą├čt sich aber mit dem kleinen Finger vom Herumtoben abhalten. Damit das alles so bleibt, steige ich also zuerst einmal - ganz entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten - ├Âfter mal ab, habe aber ein sehr motiviertes Muli dabei. Wenn ich sofort absteige, habe ich gar keine Zeit, besorgt zu sein, frage ihn auch ganz scherzhaft "na, wer will Dir jetzt wieder was?". Und Wotan ist auch sogleich sorglos und wieder ├╝berm├╝tig. Ich hoffe, auf Dauer ein nicht-panisches Muli zu reiten und allm├Ąhlich seltener abzusteigen.
Wenn wir uns an einer Weggabelung nur ├╝ber die Richtung uneins sind, steige ich nicht ab, mache ihm nur die gew├╝nschte Richtung leicht und die falsche schwierig. Damit kann er gut leben.
Einen guten Mut und sch├Âne Feiertage w├╝nsche ich Euch!
Viele Gr├╝├če Winkewinke ,
Kirsten
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Petita
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Wohnort: Z├╝rich Oberland, Schweiz
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BeitragVerfasst am: 12.01.2013, 19:16    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo zusammen ;-)
Na ja, hier kann auch ich einige Geschichten erz├Ąhlen....
Petita sieht immer Gespenster hinter den Geb├╝schen. Hier kann es einen Mensch sein, ein Hund, der Wind, ihr Schatten. Sie w├╝rde wegrennen, vom Sattel ist sie aber einigermassen kontrollierbar, obwohl ich gebe zu, ihr Maul bekommt manchmal schon ein Bisschen zuviel Druck, aber wenn Autos da sind (was in der kleinen Schweiz ja sehr wahrscheinlich ist) muss ich uns von gr├Âsseren Verletzungen retten.
Ich finde es sehr schwierig, wenn die Tiere irgendwo durchbrennen, wo Gefahr besteht. Grunds├Ątzlich rennen ja Maultiere ja nicht kopflos weg, oder halten vielleicht eher an als ein Standardpferd, aber ist auch ein H├╝pfer gef├Ąhrlich.
Wenn es gen├╝gend Platz hat d├╝rfen sie gerne rennen ;-)
├ťben sollte man ja, damit es im "Ernstfall" auch funktioniert....
An der Hand geht das leider nicht. Petita hat in ihrem "fr├╝heren Leben" schon gelernt, dass die Menschen ja gar nicht so stark sind, und hat viel mehr Vertrauen in sich selber, als in dem Mensch der den Strick h├Ąlt. Wenn man nicht mit voller Konzentration bei ihr ist macht sie eine 180┬░ Drehnung, schl├Ągt dem Menschen gezielt den Strick aus der Hand und geht... meistens fressen.
Und wegen der Sattelfestigkeit: stimme v├Âllig zu, obwohl, ich hatte vor etwa 12 Jahren eine lustige Erfahring mit Petita. Wir hatten ausnahmsweise einen Reitlehrer organisiert und waren mit der ganzen Truppe in einer Reitahhe. Petita hat sich geweigert, irgendetwas zu machen, dann hat sie angefangen su Bocken. Als ich doch nicht runtergefallen bin ist sie direkt von einem Bocksprung abgelegen... so bin ich doch endlich abgestiegen Schimpf
Na ja, sie ├╝berlegen sich gute Strategien, um zu haben was sie wollen....
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