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HannoPilartz
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BeitragVerfasst am: 06.03.2015, 22:23    Titel:   Antworten mit Zitat

Klaus, ich verzichte gerne auf Deine Hochachtung!

Ich f√ľrchte, Du hast in Deiner kanadischen Wildnis schlicht nicht den Hauch einer Ahnung, was die Arbeit der J√§ger-Lobby hier anrichtet.
Welche Probleme Ihr mit "Coy-Wolfs" in Amerika habt, weiß ich nicht.
Hier gibt es keine Koyoten, nur schie√üw√ľtige J√§ger, die jede Hauskatze ohne Halsband abknallen, jeden Fuchs, denn "das Raubzeug muss kurz gehalten werden".
Und "wenn der Mensch nicht durch Hege eingreift, nimmt das Wild √ľberhand....".
Der Wolf - so er denn wieder "regulieren" d√ľrfte - n√§hme dem J√§ger die wildbiologisch v√∂llig absurde Daseinsberechtigung.
Denn das hat man schon vor 40 Jahren erkannt, nicht die Raubtiere regulieren den Bestand an Pflanzenfressern, sondern umgekehrt.

Meine Ausf√ľhrungen √ľber nicht dokumentierte Angriffe von W√∂lfen auf Menschen - soweit ich wei√ü, auch nicht in Amerika - l√§sst Du geflissentlich au√üen vor.
Leidet darunter Dein Oldtimer-Super-Naturburschen-Image?

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Klaus
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BeitragVerfasst am: 06.03.2015, 23:00    Titel:   Antworten mit Zitat

HannoPilartz hat Folgendes geschrieben:
Klaus, ich verzichte gerne auf Deine Hochachtung!

Ich f√ľrchte, Du hast in Deiner kanadischen Wildnis schlicht nicht den Hauch einer Ahnung, was die Arbeit der J√§ger-Lobby hier anrichtet.
Welche Probleme Ihr mit "Coy-Wolfs" in Amerika habt, weiß ich nicht.
Hier gibt es keine Koyoten, nur schie√üw√ľtige J√§ger, die jede Hauskatze ohne Halsband abknallen, jeden Fuchs, denn "das Raubzeug muss kurz gehalten werden".
Und "wenn der Mensch nicht durch Hege eingreift, nimmt das Wild √ľberhand....".
Der Wolf - so er denn wieder "regulieren" d√ľrfte - n√§hme dem J√§ger die wildbiologisch v√∂llig absurde Daseinsberechtigung.
Denn das hat man schon vor 40 Jahren erkannt, nicht die Raubtiere regulieren den Bestand an Pflanzenfressern, sondern umgekehrt.

Meine Ausf√ľhrungen √ľber nicht dokumentierte Angriffe von W√∂lfen auf Menschen - soweit ich wei√ü, auch nicht in Amerika - l√§sst Du geflissentlich au√üen vor.
Leidet darunter Dein Oldtimer-Super-Naturburschen-Image?


Ach Hanno,

leider reguliert der Wolf nicht den Wildbestand im urbanen Bereich, aber vergreift sich an Herdentieren. Sicher ein Trick der fiesen Schafhalter, und nun auch von mir, sowas zu behaupten.
Hier in Nova Scotia steigt die Anzahl der Rehe und Hirsche und wir haben mehr als genug Coywolves zum regulieren.
Augen zu und durch und weiter träumen.
Bei Euch kommt der Wolfsbeauftragte und der Wolf verlustiert sich weiter an den Schafen, in seinem Beisein
Meine Fiktion oder Deine ? Kann man im Bericht des Wolfsbeauftragten nachlesen.
Meine Frage zur persönlichen Erfahrung blieb leider unbeantwortet.
... nein mein ab Heute 65 Oldtimer-Super-Naturburschen-Image leidet gar nicht.
Ich verbreite keine Fiktionen, gebe eigene Erfahrung wieder.
Rehe , Hirsche , Hasen im Plus das kann ich auch noch beweisen.
Vor 17 Jahren war nämlich das Schießen von weiblichen Tieren strengstens verboten.
Schiess w√ľtige J√§ger haben wir hier auch, ich geh√∂re nicht dazu.
Trotzdem höherer Bestand.

Gute Nacht
Klaus
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HannoPilartz
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BeitragVerfasst am: 06.03.2015, 23:47    Titel:   Antworten mit Zitat

Bei uns tobt inzwischen ein regelrechter Krieg zwischen Jägerschaft und Politik.

Die J√§ger wehren sich heftigst dagegen, dass sie nicht mehr zuf√ľttern d√ľrfen und schreiben allenthalben von "Tierqu√§lerei", weil die armen Wildtiere ohne ihre Hilfe verhungern.
Dabei wurde l√§ngst nachgewiesen, dass die Aktivit√§ten der J√§gerschaft schlicht Tierzucht im √∂ffentlichen Raum ist, die Wildbestand inzwischen 50 mal so hoch ist wie nat√ľrlicherweise zu erwarten

Die Kreisverwaltung Daun/Eifel hatte J√§gern auferlegt, die nicht erf√ľllten Absch√ľsse des Vorjahres im Folgejahr zus√§tzlich erbringen zu m√ľssen. Gegen diesen "Automatismus" klagten die J√§ger und hatten in erster Instanz auch Erfolg, in der Revision sind sie gl√ľcklicherweise aber gescheitert.

Der von Peter verlinkte Welt-Artikel enthält fast keine greifbaren Fakten zur angeblichen Wolfsgefahr in Deutschland, vorwiegend Jägerlatein. Und so kennen wir sie halt.....
Er unterschlägt zum Beispiel, dass von den 9 dokumentierten Todesfällen von Menschen durch Wölfe in den letzten 50 Jahren 7 durch Tollwut verursacht wurden.

Ich glaube, Nova Scotia lässt sich kaum mit Deutschland vergleichen.
Dass auch bei Euch die Coywolves die Pflanzenfresser nicht regulieren können, ist dem Effekt geschuldet, den ich beschrieben habe!
Der aber dem √ľblichen Bild der "Nahrungspyramide" und dem Menschen als Krone der Sch√∂pfung, der allenthalben regulierend eingreifen muss, heftig zuwider l√§uft.

Nat√ľrlich wird es immer Situationen geben, in denen Menschenleben durch den Einsatz von Waffen (auch Bet√§ubungsgewehre sind solche) gegen Tiere gesch√ľtzt werden m√ľssen. Aber das waren immer schon und sind heute erst recht eher seltene Ausnahmef√§lle.

Erfahrene Praktiker des Wild- und Forstmanagements wie mein Nachbar Peter Wohlleben, ein bekannter Buchautor und Förster in den Gemeindewäldern von 4 Nachbargemeinden sehen der Wiederankunft von Wölfen in der Eifel mit freudiger Gelassenheit entgegen.
Wohlleben war schon vor 15 Jahren oder so in der Lausitz mit Berufskollegen unterwegs, um sich selbst ein Bild zu machen von den damals ersten Wolfsrudeln.
Er weiß, wovon er schreibt.

Meine persönlichen Begegnungen mit Wölfen?
In den 1970ern in Rum√§nien, 1990ern in Kanada BC (am Yellow Head), fr√ľhen 2000ern in der Lausitz.
Der j√ľngste Bruder meiner ersten, 1998 verstorbenen Frau ist eine Art "Wolfsfl√ľsterer", er arbeitet regelm√§√üig mit W√∂lfen.... so what?

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Klaus
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BeitragVerfasst am: 07.03.2015, 14:23    Titel:   Antworten mit Zitat

HannoPilartz hat Folgendes geschrieben:
Bei uns tobt inzwischen ein regelrechter Krieg zwischen Jägerschaft und Politik.

Die J√§ger wehren sich heftigst dagegen, dass sie nicht mehr zuf√ľttern d√ľrfen und schreiben allenthalben von "Tierqu√§lerei", weil die armen Wildtiere ohne ihre Hilfe verhungern.
Dabei wurde l√§ngst nachgewiesen, dass die Aktivit√§ten der J√§gerschaft schlicht Tierzucht im √∂ffentlichen Raum ist, die Wildbestand inzwischen 50 mal so hoch ist wie nat√ľrlicherweise zu erwarten

Die Kreisverwaltung Daun/Eifel hatte J√§gern auferlegt, die nicht erf√ľllten Absch√ľsse des Vorjahres im Folgejahr zus√§tzlich erbringen zu m√ľssen. Gegen diesen "Automatismus" klagten die J√§ger und hatten in erster Instanz auch Erfolg, in der Revision sind sie gl√ľcklicherweise aber gescheitert.

Der von Peter verlinkte Welt-Artikel enthält fast keine greifbaren Fakten zur angeblichen Wolfsgefahr in Deutschland, vorwiegend Jägerlatein. Und so kennen wir sie halt.....
Er unterschlägt zum Beispiel, dass von den 9 dokumentierten Todesfällen von Menschen durch Wölfe in den letzten 50 Jahren 7 durch Tollwut verursacht wurden.

Ich glaube, Nova Scotia lässt sich kaum mit Deutschland vergleichen.
Dass auch bei Euch die Coywolves die Pflanzenfresser nicht regulieren können, ist dem Effekt geschuldet, den ich beschrieben habe!
Der aber dem √ľblichen Bild der "Nahrungspyramide" und dem Menschen als Krone der Sch√∂pfung, der allenthalben regulierend eingreifen muss, heftig zuwider l√§uft.

Nat√ľrlich wird es immer Situationen geben, in denen Menschenleben durch den Einsatz von Waffen (auch Bet√§ubungsgewehre sind solche) gegen Tiere gesch√ľtzt werden m√ľssen. Aber das waren immer schon und sind heute erst recht eher seltene Ausnahmef√§lle.

Erfahrene Praktiker des Wild- und Forstmanagements wie mein Nachbar Peter Wohlleben, ein bekannter Buchautor und Förster in den Gemeindewäldern von 4 Nachbargemeinden sehen der Wiederankunft von Wölfen in der Eifel mit freudiger Gelassenheit entgegen.
Wohlleben war schon vor 15 Jahren oder so in der Lausitz mit Berufskollegen unterwegs, um sich selbst ein Bild zu machen von den damals ersten Wolfsrudeln.
Er weiß, wovon er schreibt.

Meine persönlichen Begegnungen mit Wölfen?
In den 1970ern in Rum√§nien, 1990ern in Kanada BC (am Yellow Head), fr√ľhen 2000ern in der Lausitz.
Der j√ľngste Bruder meiner ersten, 1998 verstorbenen Frau ist eine Art "Wolfsfl√ľsterer", er arbeitet regelm√§√üig mit W√∂lfen.... so what?



Sorry, unter pers√∂nlicher Erfahrung meinte ich Fakten und nicht weil man mal einen Wolf in der Ferne gesehen hat auf einem Ritt. Oder Freunde hat welche was √ľber W√∂lfe wissen.

Aber egal, hat sowieso keinen Sinn sich Nichtwissen vor zu werfen ,weil einer in der Wildnis sitzt und der andere hinterm Schreibtisch oder so.
In meiner alten Heimat war Auheim vor der T√ľr. Mit Wolfsfl√ľsterer , Wolfsheulen f√ľrs Publikum, etc. etc.
Da war ich auch begeisterter Kenner der Sachlage, Wolfprofi oder glaubte es jedenfalls zu sein. Damals wurde da auch die Wiederansiedlung propagiert und das Publikum war begeistert.
Ich auch, solch edle Tiere und so scheu und uneigenn√ľtzig.
Meine Kinder trugen Wolfhemden ....

Hier wurde mir der Zahn gezogen, als ich an meinem eigenen Tierbestand erlebte, wie sich das dann in der Präzis wirklich auswirkt.
Habe ich berichtet, mehr nicht.

Nun zu den Jägern in Nova Scotia. Da muss ich Dir, tut mir leid, aber heftig widersprechen.
Deine Deutschen Beispiele mit k√ľnstlich gehaltenem vergr√∂√üertem Bestand, das gibt es nicht. Bestandsvergroesserung durch J√§ger...als ich das gestern Abend erz√§hlte sch√ľttelten meine Freunde hier nur mit dem Kopf.

Die nicht waidgerecht jagenden f√ľttern die Tiere an um sie zu schie√üen , zu t√∂ten.
Beute machen ist das Ziel, nicht Bestand erhöhen. Damit man was in der Tiefkuehltruhe hat. Die noch böseren schiessen Nachts aus dem Auto und blenden die Tiere mit Scheinwerfern und ganz neu mit diesen extrem starken Taschenlampen, Leuchtweite mehrere hundert Meter.
Als man wegen sich ständig reduzierender Anzahl der Rehe und Hirsche die Weiblichen Tiere schonte ging ein Geschrei los . Danach gab es eine Lotterie, der / die Gewinner durften auch weibliche Tiere schießen. Inzwischen ist die Jagd auf weibliche Tiere seit Jahren wieder ganz frei.

Zu dieser Zeit begann aber auch die Einwanderung der W√∂lfe √ľber New Brunswick und die √úbernahme der Coy-Rudel durch W√∂lfe.
Am Anfang hatte ich es mit einem Rudel zu tun, inzwischen sind es mindestens 4 mit total verändertem Körperbau, Gebiss , usw. ( habe ich aber schon beschrieben )
Die Anzahl der Rehe und Hirsche in meinem Farmbereich ist aber nicht kleiner , sondern grösser geworden.
Fuer die Richtigkeit dieser Aussagen stehe ich ein.
Theorie und Praxis, das ist wie im richtigen Leben, stimmen halt nicht immer √ľberein.

Eine Frage, hast Du auch eine Meinung zu den betroffenen Schaf / Kleintierhaltern ?
Blick mal √ľber den Horizont und lass mal Deine J√§ger f√ľr einen Moment au√üer acht.
Zum Versagen des Wolfsbeauftragten, welcher seine Wölfe nicht in Zaum halten kann ?

LG aus Nova Scotia

Klaus

PS : es hat mich sehr gefreut, dass Du nun endlich die braunen Horrorgestalten weg gelassen hast.
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sancho
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BeitragVerfasst am: 08.03.2015, 13:09    Titel:   Antworten mit Zitat

Ohlala!
Danke f√ľr die ganzen Infos!

Die Theorie, das Pflanzenfresser, den Bestand an grossen Beutegreifern regelt, mag wohl stimmen!
Das J√§gerf√ľtterung den Bestand der Pflanzenfresser regelt ist nat√ľrlich wirklich Quatsch Hanno, wer hat dir denn den Bl√∂dsinn erz√§hlt?! Bei dir in der Eifel macht die J√§gerWinterf√ľtterung etwa 30% aus, bei deiner Angabe von 50 mal soviel Rot-Rehwild macht das dann immer noch...35 mal soviel! Bei uns in Norddeutschland macht die F√ľtterung der J√§ger noch weniger aus...und das wird auch nur gemachr, damit nicht soviel Saatkartoffel oder Saatgetreideschh√§den e.t.c. zu bezahlen sind! Es ist noch nicht einmal sicher, ob sich der Wildbestand durch weniger F√ľtterung veringern w√ľrde, nur die an der Landwirtschaft w√ľrden sich evtl. Erh√∂hen!...
Dieses ist ein Fakt, aus dem Faktenlosen Artikel:
"Natursch√ľtzer sehen im Wolf einen Boten angeblich unber√ľhrter Wildnis und √ľbersehen dabei gern, dass es die intensive Landwirtschaft ist, die auch Rehe, Rotwild und Wildschweine m√§stet und damit den W√∂lfen den Tisch deckt."...nur die w√∂lfe sind ja nicht bl√∂d, son Schaf f√§ngt sich einfach leichter als ne Wildsau! Geht sogar ohne Rudel! Das Wildbiologen festgestellt haben, dass der Wolf auch in urbanen Gebieten leben kann, super, das weiss ich jetzt auch.

Die Frage ist, wer den Wolfsbestand nun reguliert?...nach den nächsten 2 bis drei Wurfperioden wissen wir hier sicher schon mehr!

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HannoPilartz
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BeitragVerfasst am: 09.03.2015, 10:09    Titel:   Antworten mit Zitat

Na klar, Peter....
Du kannst in den Jäger-Foren selbst nachlesen, dass sie etwa 50 kg Mais pro geschossene Sau einsetzen.
Und sie f√ľttern nat√ľrlich genau in der Zeit, in der die √Ącker der Landwirte ratzekahl sind.

Womit sich dann die Frage stellt, wieso die Intensiv-Landwirtschaft die Zunahme des Wildes fördern kann, wo der Tisch doch höchstens 2 Monate im Jahr reich gedeckt ist.
Können Wildschweine, Rehe und Hirsche 10 Monate fasten?

Mag ja sein, dass Du eine gro√üer Freund der jagenden Zunft bist, aber trotzdem hatten die Wildbiologen, die die Landesregierung in Mainz beraten, wohl gute Gr√ľnde, zu einem strikten F√ľtterungsverbot zu raten.
Und die Jäger bestätigen meine Aussage, indem sie so vehement dagegen opponieren.

Klaus, in Deutschland gibt es unter J√§ger ein √ľbles Schimpfwort, das hei√üt "Du Fleischj√§ger".
Mit nichts kannst Du einen deutschen Waidmann mehr beleidigen, selbst "Lustmörder" ist dagegen im Vergleich harmlos.
Anders als im Nordamerika dominiert hier die Trophäenjagd!

Dass nicht nur die Winterf√ľtterung die Reproduktionsrate von Wildtieren hoch treibt, sondern die Bejagung an sich, kann auch gut sein.
Jede Art, die durch "Vernichtung" in ihrer Existenz bedroht wird, schraubt die Reproduktionsrate hoch.
Kann gut sein, dass es weniger Reh- Rot- und Schwarzwild in unseren Wäldern gäbe, wenn man es komplett in Ruhe ließe......

Schon mal daran gedacht, dass die ganze Wolfspanik von Seiten der Schafz√ľchter vor allem Theaterdonner ist, um m√∂glichst reichlich Subventionen in Form von Entsch√§digungen abgreifen zu k√∂nnen?
Die Franzosen haben das im Jura schon vor 20 Jahren erlebt als dort der Luchs wider angesiedelt wurde. Heute redet niemand mehr davon.....

Der Wolf wird ganz sicher keinen nennenswerten Beitrag zur Reduzierung unserer Wildbestände leisten, das konnte er rein zahlenmäßig noch nie!
Aber es ist - bisher - durch rein gar nichts bewiesen, dass er wie vor 150 Jahren "kurz gehalten" oder gar ausgerottet werden muss.
Das "Kurz Halten" haben die J√§ger ja nun vor 30 Jahren v√∂llig erfolglos bei den F√ľchsen versucht, vor allem durch Giftgas-Einleitung in Fuchsbauten.
Als Ergebnis nahmen die F√ľchse zu.....
Seit man sie nicht mehr ausrotten will, geht ihr Bestand leicht zur√ľck....

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Klaus
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BeitragVerfasst am: 09.03.2015, 14:20    Titel:   Antworten mit Zitat

Hanno,
wenn man sich Scheuklappen aufsetzt wird keine Seite irgend einen Nutzen aus einer Diskussion ziehen können.

Ich komme ja ziemlich viel rum, aber das es hier bei uns Trophäenjagd geben soll,
wie soll ich es denn noch sagen, um höflich zu bleiben ist einfach nur noch NONSENS.
Die Leute schießen um Fleisch in der Truhe zu heben, Punkt aus.
Das Gehörn ist nun wirklich nicht das Ziel. Erwischt man einen alten Bock, verschmäht man das Geweih nicht, aber Ziel ist das hier nicht.
Jetzt wird gerade ein Antrag gestellt, die Jagd auch auf den Sonntag auszudehnen, was bisher verboten war.
In Deinen Beiträgen vermisse ich irgend was relevantes zu den Wölfen.
Dass die Wildsau 50kg Mais bekam. OK so be it, ich glaube Dir das ja.
Dass es zuviel Rehe bei Euch gibt, nat√ľrlich auch.
Was ist da Wolfs relevant ?
Der Wolf ist in den Städten angekommen, der braucht Deine Rehe auch nicht.
Au√üer dass man nur L√ľgen Stories in den Medien vorgesetzt bekommt und alles, gro√üe Verschw√∂rungstheorie, von J√§gern und Schafhaltern gesteuert ist, kommt nichts.

Man hat Wölfe in bebauten Gebieten gezeigt und ist die Frage erlaubt, wie viele Schafhalter und Jäger gibt es dort.
Wolfsfl√ľsterer welche in Umz√§unten Gehegen arbeiten oder vor 20 Jahren den einsamen Wolf in der Lausitz von weitem gesehen haben sind nun selbst vom auftauchen der W√∂lfe in urbanem Bereich erstaunt. War hier nicht anders.

Ich w√ľrde Dir ja gerne Deinen Traum erm√∂glichen W√∂lfe in Deiner Umgebung zu erleben.
Bei Dir bin ich sicher, Du w√ľrdest auf jede Pr√§mie f√ľr tote Haustiere verzichten.
...oder Mannhaft den Wolf zur√ľck in den Wald schicken.

take it easy
Klaus
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sancho
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BeitragVerfasst am: 09.03.2015, 14:40    Titel:   Antworten mit Zitat

Eine Frage:
Wie weit kommt denn sone Wildsau mit 50kg Mais?....Bei uns sollen sie so,...mindestens 3kg pro Tag wechhauen!...das w√§re binnen 10 Monate Zuf√ľtterung aber nen mageres Zubrot...wo kriegen die denn den Rest her? Irgendwie lieg ich mitv30%doch gar nicht so falsch?,,...manch Themen sind eben nicht schwarz oder weiss!
Nebenbei bemerkt, geht es mir persönlich um die Sache mit dem Wolf...HOCHACHTUNG habe ich vor euch beiden,...alten, erfahrenen... Blinzeln !

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HannoPilartz
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BeitragVerfasst am: 09.03.2015, 23:41    Titel:   Antworten mit Zitat

Ja, Klaus.......
Hab' ich doch geschrieben, das mit der Fleisch-Jagd bei Euch, und der Trophäen-Jagd bei UNS!!!
Und nein, es streunen noch keine Wölfe durch Berlin!
Warum auch?
F√ľchse, Wildschweine und auch schon Rehe findest Du immer mehr in Siedlungsgebieten, weil die Tiere gemerkt haben, dass sie da nicht geschossen werden d√ľrfen.....
Auf den Wolf wird - illegal - ganz sicher auch schon von Jägern geschossen, aber eben nur sehr vereinzelt, weil das ja heimlich geschehen muss.
Ergo braucht ein Wolf das "befriedete Gebiet" der Stadt (noch) nicht so wirklich.....
Die Erfahrungen der letzten 20 Jahre zeigen ganz klar, dass W√∂lfe immer eher Rehe und Hirsche jagen, WENN entlegen weidende Haustiere auch nur halbwegs gesch√ľtzt sind.

W√∂lfe sind keine blutr√ľnstigen Killer-Maschinen, sie wollen einfach nur √ľberleben, nach dem gleichen Prinzip wie alle anderen, und das hei√üt auch beim Wolf "Risiko-Minimierung".
Bei dem äußerst reichhaltig gedeckten Tisch im Wald - bedingt durch bundesweit viel zu hohe Bestände an Rot- und Rehwild - ist das nun mal NICHT die Jagd auf Haustiere, die größtenteils in Menschen-Nähe leben.

Wohlgemerkt, wir haben hier keine Coywolves, nicht mal Timber Wolves, sondern ganz ordinäre europäische Wölfe, und die Verhältnisse in Nova Scotia sind sehr deutlich anders als hier.
Offenbar sogar anders als in BC oder Alberta, meine Freunde dort, die z.B. im Cattle Business sind, haben ganz andere Ansichten als Du.

@Peter: Wenn Du im Winter 10 Sauen an einer "Anlock-Stelle" (J√§gersprache Kirr-Stelle) schie√üt, hast Du daf√ľr eine halbe Tonne (500 kg) Mais ausgelegt.
Und das in einer Zeit, in der die Schwarzkittel eher Kohldampf schieben.
DAS sorgt schon daf√ľr, dass mehr Tiere - auch schw√§chere - den Winter √ľberleben.
Sollte DEINE Theorie stimmen, dass das bisschen F√ľtterung durch die J√§ger doch gar nix ausmacht, wie erkl√§rst Du dann bitte die vehementen Proteste unserer J√§ger in RLP gegen das F√ľtterungsverbot der Landesregierung, mit ganzseitigen Zeitungsanzeigen und Unterschriften-Kampagnen?

Ach ja, Klaus, wir warten hier nicht auf Wölfe, wir HABEN schon welche!
Sie mannhaft zur√ľck in den Wald schicken, geht allerdings nicht, denn keiner sieht sie!
Und wer ihre DNA-Spuren findet, beh√§lt das f√ľr sich, wegen der Presse, der Panikmache und den J√§gern.....

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BeitragVerfasst am: 10.03.2015, 06:11    Titel:   Antworten mit Zitat

Hanno, langsam solltest du wissen, dass meine Angaben, hier 30%,zumeist nicht aus den Fingern gesogen sind. Bei dir in der Eifel hat es, ich glaub 2009, ein gross angelegte Studie vom Naturschutzbund gegeben, die haben Mageninhalt, Losung e.t.c. untersucht! Die Studie findest du bestimmt im Netz! Und du schreibst, legst mir"gar nichts ausmacht" auf die Tastatur! Wer hier wohl die Tatsachen verdreht?

Meine Frage, wie reguliert sich denn nun der Bestand des Wolfes? bleibt!



Und niemand hier hat behauptet, W√∂lfe seien Blutr√ľnstige Killermaschienen,...viese Unterstellung!...wieder diese schwarz weiss malerei,....sie sind weder Blutr√ľnstige Killermaschiene, noch Kuscheltier...oh Mann!

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BeitragVerfasst am: 10.03.2015, 13:51    Titel:   Antworten mit Zitat

HannoPilartz hat Folgendes geschrieben:
Ja, Klaus.......
Hab' ich doch geschrieben, das mit der Fleisch-Jagd bei Euch, und der Trophäen-Jagd bei UNS!!!
Und nein, es streunen noch keine Wölfe durch Berlin!
Warum auch?
F√ľchse, Wildschweine und auch schon Rehe findest Du immer mehr in Siedlungsgebieten, weil die Tiere gemerkt haben, dass sie da nicht geschossen werden d√ľrfen.....
Auf den Wolf wird - illegal - ganz sicher auch schon von Jägern geschossen, aber eben nur sehr vereinzelt, weil das ja heimlich geschehen muss.
Ergo braucht ein Wolf das "befriedete Gebiet" der Stadt (noch) nicht so wirklich.....
Die Erfahrungen der letzten 20 Jahre zeigen ganz klar, dass W√∂lfe immer eher Rehe und Hirsche jagen, WENN entlegen weidende Haustiere auch nur halbwegs gesch√ľtzt sind.

W√∂lfe sind keine blutr√ľnstigen Killer-Maschinen, sie wollen einfach nur √ľberleben, nach dem gleichen Prinzip wie alle anderen, und das hei√üt auch beim Wolf "Risiko-Minimierung".
Bei dem äußerst reichhaltig gedeckten Tisch im Wald - bedingt durch bundesweit viel zu hohe Bestände an Rot- und Rehwild - ist das nun mal NICHT die Jagd auf Haustiere, die größtenteils in Menschen-Nähe leben.

Wohlgemerkt, wir haben hier keine Coywolves, nicht mal Timber Wolves, sondern ganz ordinäre europäische Wölfe, und die Verhältnisse in Nova Scotia sind sehr deutlich anders als hier.
Offenbar sogar anders als in BC oder Alberta, meine Freunde dort, die z.B. im Cattle Business sind, haben ganz andere Ansichten als Du.

@Peter: Wenn Du im Winter 10 Sauen an einer "Anlock-Stelle" (J√§gersprache Kirr-Stelle) schie√üt, hast Du daf√ľr eine halbe Tonne (500 kg) Mais ausgelegt.
Und das in einer Zeit, in der die Schwarzkittel eher Kohldampf schieben.
DAS sorgt schon daf√ľr, dass mehr Tiere - auch schw√§chere - den Winter √ľberleben.
Sollte DEINE Theorie stimmen, dass das bisschen F√ľtterung durch die J√§ger doch gar nix ausmacht, wie erkl√§rst Du dann bitte die vehementen Proteste unserer J√§ger in RLP gegen das F√ľtterungsverbot der Landesregierung, mit ganzseitigen Zeitungsanzeigen und Unterschriften-Kampagnen?

Ach ja, Klaus, wir warten hier nicht auf Wölfe, wir HABEN schon welche!
Sie mannhaft zur√ľck in den Wald schicken, geht allerdings nicht, denn keiner sieht sie!
Und wer ihre DNA-Spuren findet, beh√§lt das f√ľr sich, wegen der Presse, der Panikmache und den J√§gern.....


Sorry , Hanno, bei all den Abweichungen und Tiraden von Dir habe ich das mit den Trophäen komplett falsch verstanden.
Entschuldigung !

Hanno sagt : W√∂lfe sind keine blutr√ľnstigen Killer-Maschinen

Ich halte Dir zu Gute, dass Du keine persönliche Erfahrung hast. Ich habe folgende Erfahrung gemacht, dabei zu gesehen.
An einem Sonntag nachmittag auf einmal Aufruhr in der Ziegenherde. Alle rennen Richtung Stall. Der Leit-Coy hinterher und killt im Laufen Drei sechs Monate alte Jungtiere.
Blutrausch ja oder nein...jedenfalls konnte ich sie nur tot aufsammeln.
Der Wald war zur gleichen Zeit voll mit wilden Tieren, der Tisch gedeckt.
Ist hier so und in Deutschland, laut Deinen Aussagen genau so.
Trotzdem brechen die Wölfe in die Schafsherden ein.

Deine Freunde im Cattle Business scheinen Ihre Meinung wie die Fahne im Wind zu drehen.
Schriebst Du nicht vor ein paar Tagen erst √ľber die b√∂se Cattle Lobby ?

Ich komme , in einem anderen Leben aus der Analytik Branche.

MIt solchen Spr√ľchen : Und wer ihre DNA-Spuren findet, beh√§lt das f√ľr sich, wegen der Presse, der Panikmache und den J√§gern...

hat von dem geschriebenen keine blasse Ahnung.

Du kannst vielleicht Haare finden, Blut wenn der Wolf verletzt wurde,......aber DNA Spuren ??????????????????
Was man aber ganz sicher finden kann ist Speichel an den toten, vom Wolf getöteten Tieren. Dazu muss ein Sachkenner die Proben nehmen und der Labortest dauert.
Geheim und mysteriös bleibt da gar nichts.
Möchte das nicht weiter vertiefen.

Aber , ich lass es gut sein. Theorie trifft auf Praxis.
Nun habt ihr bereits ganz ordin√§re Geheim W√∂lfe in der Eifel und Du hast uns das bisher mannhaft verschwiegen, um diese zu sch√ľtzen.


Viel Spass noch mit den Woelfen

LG aus Nova Scotia

Klaus
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sancho
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BeitragVerfasst am: 10.03.2015, 16:22    Titel:   Antworten mit Zitat

Danke Klaus f√ľr deinen Erfahrungsbericht!

Hier ist mal ein Zitat aus einem Artikel von einem renomierten Naturschutzexperten und "Wolfskenner "von 2012!
". Doch verhindert das ausreichende Nahrungsangebot in den W√§ldern wie Wildschweine, Rot- bzw. Damwild und Hasen in der Regel, dass er sich Nutztieren n√§hert. Zudem ist der Wolf eines der scheuesten Wildtiere √ľberhaupt und kommt nur in absoluten Notsituationen in die N√§he von Menschen und Bereichen, in denen Menschen Geruchsspuren hinterlassen haben."...ich kann nicht beurteilen, welche Notsituation unsere W√∂lfe haben...zumindest hielt ich damals den Bericnt f√ľr faktenreich!...das gestaltet sich hier aber irgendwie gerad anders!

Habe gerad einen klitzekleinen Regulierungsfaktor gefunden, ...der Strassenverkehr!..."um die Ecke" wurde gerad wieder einer √úberfahren!

Gruss

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HannoPilartz
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BeitragVerfasst am: 10.03.2015, 17:52    Titel:   Antworten mit Zitat

Tja, Klaus, Deine Coywolves sind f√ľr deutsche Wolfssch√ľtzer in etwa das, was die "Lord's Resistance Army" in Nord-Uganda f√ľr den Vatikan ist.
Beide möchte ich nicht näher kennenlernen!
Die Cattle Lobby in der U.S.A. ist ein eigener Verein.
Unter den kanadischen Rinderz√ľchtern in BC und Alberta, die mit ihren U.S.-Vettern rein gar nichts zu tun haben wollen, gibt es auch reichlich Wolfshasser.
Aber eben auch andere, nachdenklichere Gestalten.....

Ich schrieb doch schon, dass es bei uns ein äußerst konfliktgeladenes Verhältnis zwischen Landesregierung und Jägerschaft gibt.
Nur ca. 330.000 Menschen gehen in ganz Deutschland auf die Jagd. Zwar verstanden es die J√§ger immer schon, wichtige Entscheidungstr√§ger in Politik und Wirtschaft f√ľr die Jagd zu begeistern und somit quasi "katholisch" zu machen, aber die J√§gerschaft insgesamt hat in der allen Teilen der Bev√∂lkerung zunehmend Akzeptanz-Probleme.
Was Wunder, wo man immer noch die äußerst grausame Jagd mit Fallen gestattet, und jährlich hunderttausende kleinerer Tiere elendig in Fallen verrecken!
Da ist es nicht gar so schwer, Wissenschaftler und Labormitarbeiter zum Stillschweigen zu verpflichten, wenn an einem Riss von Reh, Hirsch oder Schwein Wolfs-DNA gefunden wurde.
Außerdem sehen wir in jedem Fernseh-Krimi, dass DNA-Analysen heute an fast jeder Ecke möglich sind.....

Es stimmt schon, Wölfe fallen auf durch Verkehrsunfälle oder Jäger, die dumm genug sind, sich beim Erschießen eines Wolfes erwischen zu lassen, wie 2012 in Grenzbereich zwischen Siegerland und Westerwald, etwa eine "Nachtdistanz" eines wandernden Wolfes von der Eifel entfernt!
W√∂lfe machen sehr gro√üe, einsame Streifz√ľge.
Weder im Siegerland noch im Westerwald gibt es standortfeste Rudel.
Augenscheinlich ziehen aber genug Wölfe da durch, dass Jäger sie schießen können.
Man kann sicher davon ausgehen, dass auf jeden erwischten Jäger viele kommen, die sich cleverer anstellen. Ist ja auch nicht schwer, Wolf schießen, Grube graben, fertig!

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Klaus
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BeitragVerfasst am: 10.03.2015, 18:22    Titel:   Antworten mit Zitat

Hanno,

ich pers√∂nlich empfinde Deine st√§ndigen Unterstellungen und Verdrehungen nicht sehr seri√∂s, sorry daf√ľr.

Deshalb bin ich hiermit raus, im Wissen, dass Du mich nicht vermissen wirst.
Die Zeit wird zeigen wer mit seinen Vorahnungen richtig gelegen hat.
Ich habe in den letzten Jahren keinen Coy geschossen, weil ich Tiere generell mag.
Meine Verluste haben sich drastisch gebessert seit ich Kevin habe und die mules

es gr√ľsst Dich Herzlich

Klaus

PS : die großen Cattle Ranches in BC gehören leider meist den Amis, sowie fast alle kommerziellen Waldgebiete.
Die Amis sind fst so schlau wie die Wölfe, sie holzen lieber den Kanadischen Wald ab und schonen ihre eigenen Ressourcen.
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sancho
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BeitragVerfasst am: 10.03.2015, 21:45    Titel:   Antworten mit Zitat

lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit.

Aber egal,...mit H√§nden und F√ľ√üen...

Wer sich die Weltpolitische Lage zu Gem√ľte f√ľhrt.....

J√§gerlobby,...ich kenne nen Haufen J√§ger, die wirklich aus Mitleid zuf√ľttern,...die Tr√§nen vergie√üen, bei einem verendeten Wild,...ob die Zuf√ľtterung gut oder schlecht ist, die machen ihren Job aus Passion!

Auch kenne ich √Ėkos, die auf Grund ihrer √úberzeugung, Tiere qualvoll verenden lassen,...wegen der √Ėko Natur!
Verschwörungstheorien kenne ich noch viel mehr...
DNA....Geheimhaltung...was f√ľrn Quatsch!
√úberall gibt es zu jeder Zeit Deppen....Die √Ėkowolfliebhaber sind die guten, die J√§gerschafsverfechter die B√∂sen...ein Kind k√∂nnte es nicht besser ausdr√ľcken!
Zuf√ľtterung der J√§ger nimmt grossen Einfluss auf die Population...W√∂lfe sind eigentlich gar nicht b√∂se...
Klimawandel, hat was mit Population zu tun?...oh nein...die J√§gerzuf√ľtterung gibt den Ausschlag!

Ehrlich gesagt...sich mit H√§nden und F√ľssen zu wehren...nur um RECHT zu bekommen...sehe ich bei meinen 5. K√§sslern t√§glich!
Habe versucht diesen Wollfsthread wiederzubeleben...Danke f√ľr die R√ľckmeldungen!

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